viertel-nach vom 20.05.2009
Stille Helfer
Dr. Mark Benecke begab sich am 17. Mai im Gesellschaftshaus Sonneberg auf Spurensuche. Der weltweit anerkannte Kriminalbiologe erläuterte einem interessierten Publikum sein außergewöhnliches Handwerk. Sein Aufgabengebiet: Fliegen und Maden, schwierige Kriminalfälle und fast aussichtslose Morde. Wenn kein Ausweg mehr zu sehen ist, wird Mark Benecke gerufen. Der Herr der Maden versteht sein Handwerk exzellent. Selbst kleinste Lebewesen auf einer Leiche können den entscheidenden Hinweis zur Aufklärung geben. Einen perfekten Mord gibt es nicht, so Mark Benecke, denn Insekten schlafen nie und geben dem ermittelnden Kriminalbiologen unschätzbare Hilfen an die Hand. Der Spezialist für forensische Insektenkunde ist nicht nur bei der Polizei weltweit sehr gefragt. Er versteht es auch meisterhaft, sein Fachwissen einem Laien verständlich zu vermitteln. Mark Benecke verstand es auch in Sonneberg, den Blick der Zuschauer für scheinbare Banalitäten in den täglichen Wahrnehmungen zu schärfen und begab sich mit dem Publikum auf Spurensuche. Dr. Benekces Schilderungen gaben einen Einblick in seine Arbeitswelt und in die Resultate seiner Forschung. Auf seinem Fachgebiet ist er deutschlandweit einer der führenden Kriminalbiologen. Mehr Informationen zum Herr der Maden gibt es im Internet unter www.benecke.com.
Herzlich willkommen
Elf Museen der Region öffneten am Samstag zu abendlicher Stunde Länder übergreifend ihre Pforten und luden zu einer Reise durch die Nacht ein. Neben altbewährten Einrichtungen wie den Heimatmuseen Bad Rodach und Seßlach, der Veste Heldburg, Schloß Rosenau oder dem Jagd- und Fischereimuseum Schloß Tambach beteiligte sich zur 6. Auflage der Regionalen Museumsnacht erstmals auch das Astronomiemuseum der Sternwarte Sonneberg.
Die Regionale Museumsnacht vereint Museen im fränkischen Seßlach und der thüringischen Veste Heldburg, Eisfeld, Sonneberg und Bad Rodach sowie Einrichtungen in Ahorn, Grub am Forst, Bad Rodach, Tambach und Rödental. Jedes einzelne Haus bietet ein individuelles Programm, alle zusammen bieten ihren Besuchern die Nutzung einer Omnibuslinie an. Der Besuch aller Museen inklusive der Fahrt von Ort zu Ort kostet Erwachsenen höchstens 3 Euro. So erhält eine ganze Region eine äußerst günstige Gelegenheit, ihre Kulturstätten in abendlicher Atmosphäre zu genießen.
Tradition fortgesetzt
Für viel Bewegung am Netz sorgte am dritten Maiwochenende der Sonneberger Volleyballclub 2004. In der Lohau-Halle wetteiferten an zwei Spieltagen ganze 20 Mannschaften um den Gesamtsieg beim 23. Karl-Heinz-Poser-Gedenkturnier. Auch die beiden Siegerteams aus dem Vorjahr, Rödental bei den Frauen sowie Bamberg bei den Herren, stellten sich erneut der sportlichen Herausforderung im Gedenken an den Vater des Sonneberger Volleyballs.auch in diesem Jahr der Spaß und die Geselligkeit nicht zu kurz. Am Samstagabend vergnügten sich alle Teilnehmer des Turniers beim traditionellen Sportlerball. Doppelten Grund zum Feiern gab es zum Abschluss des zweitätigen Turniers für den gastgebenden Sonneberger VC. Das Frauenteam ließ bei der Endabrechnung ebenso die komplette Konkurrenz hinter sich wie die 2. Mannschaft der Männer, die sich damit nach Rödental und Bamberg in der Chronik der Sieger eintrugen.

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